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SILBERBERG-KONKRET: Am Tag danach!

Dienstag, 22. Mai 2018
Was passiert eigentlich am Tag nach einer Ablehnung, der geplanten Vereinigung zwischen Aue und Bad Schlema? Direkt danach, also 24 Stunden später, bildhaft gesprochen natürlich erst einmal nichts. Aber die aufgeworfene Frage streift einen entscheidenden Aspekt, rund um den Fusionsprozess. Denn wie kann die Zukunft einer Kommune aussehen, die das Zusammengehen mit einem wirtschaftlich robusten und finanziell potenten Partner ausschlägt?
So viel steht fest, der Preis wird hoch sein, angesichts der alleinigen Fixierung auf die Eigenständigkeit.
Ein Blick nach Elterlein offenbart manche Schattenseite. Dort gibt es seit Jahren eine zähe Auseinandersetzung über eine mögliche Fusion mit Zwönitz. Beharrlich verhindert das Nein-Lager, den gordischen Knoten zu zerschlagen und der Heimatgemeinde eine echte Perspektive zu eröffnen. Stattdessen Agonie und Stillstand.
Jüngst zog der Stellvertretende Bürgermeister, Heinz Kreutel, die Reißleine. Seine konkrete und umfassende Rücktrittserklärung, hinterließ keine inhaltlichen Leerstellen.
„Die Vereinsförderung ist komplett gestrichen, die Förderung der Kirchen ist komplett gestrichen, das Begrüßungsgeld ist komplett gestrichen, die Sportförderung ist komplett gestrichen, Grund- und Gewerbesteuer werden erhöht, die Elternbeiträge für Kindergarten, Krippe und Hort werden überproportional erhöht“, listete Kreutel unter anderem auf.
Die trostlose Bilanz reichte jedoch noch weiter: „Der Investitionsstau bei kommunalen Wohnungen und Gebäuden (ohne Oberschule) belaufe sich inzwischen auf mehr als 4 Millionen Euro. Fördermittel in Millionenhöhe könnten nicht in Anspruch genommen werden, weil die dafür nötigen Eigenmittel nicht vorhanden sind. Objekte wie die Oberschule und der Kindergarten sollen verkauft werden. Breitbandausbau gebe es nur, wenn eine 100-prozentige Förderung zugesagt werde.“
Genau deshalb schlagen die beiden Heiratswilligen Partner Aue und Bad Schlema den entgegengesetzten Weg ein. Einen Weg, der die Potentiale der Städte bündelt und den Bürgern eine echte Perspektive bietet.
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